Thromboembolische Erkrankungen in der Schwangerschaft
O. N. Richter, W. Rath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 01 · S. 1-7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Schwangerschaft treten thromboembolische Komplikationen sechsmal häufiger auf als bei nichtschwangeren Frauen. Die wesentlichen Faktoren für ein erhöhtes Thrombose- und Lungenembolie-Risiko sind Alter, idiopathische wie sekundäre Thrombosen in der Anamnese, Entbindungsmodus, Immobilisierung und / oder Fettleibigkeit sowie die thrombophilen Hämostasestörungen. Als Thromboseprophylaxe sind die niedermolekularen Heparine (NMHs) gegenüber den unfraktionierten Heparinen (UFHs) Mittel der ersten Wahl. Orale Antikoagulantien wie die Cumarinderivate und die Thrombozytenaggregationshemmer sind ange…