Management einer Schwangerschaft bei antikörperassoziiertem fetalem AV-Block III.° unter Einsatz der fetaler Magnetokardiographie – Fallvorstellung
A Fiedler, U Schneider, E Schleußner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach in Folge des II. Screenings durchgeführter Pränataldiagnostik war bei einer G4 P2 in der 21. SSW eine dauerhafte fetale Bradykardie (74 spm) bei unauffällig weiblichem Karyotyp festgestellt worden. Bei der Erstvorstellung in der 23. SSW unserem Zentrum wurde die Assoziation zu einem hoch positivem Ro-Antikörpertiter gesichert und eine infektiöse Genese serologisch ausgeschlossen. Retrospektiv berichtete die Patientin über ein transientes Exanthem in der 16. SSW. Wir führten zur elektrophysiologischen Abklärung die fetale Magnetokardiographie durch. Hierbei zeigte sich in der Herzschlagabfolge ein relativ st…