Management der Optikuskompression bei endokriner Orbitopathie: Einfach schlecht oder doppelt gut sehen?
KW Rüther, EC Schwarz, H Olze · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Optikuskompression bei Endokriner Orbitopathie (EO-Optikuskompression) stellt einen relativen Notfall dar. Die operative Entlastung der Orbita stellt eine wirkungsvolle Therapiemaßnahme dar, hat jedoch das Problem der Entstehung von Doppelbildwahrnehmung oder deren Verstärkung. Methoden: An Hand konsekutiver, von der Augenklinik und der HNO-Klinik betreuter Patienten mit EO-Optikuskompression werden Möglichkeiten zur funktionellen Restitution aufgezeigt. Ergebnisse: Die Pupillenlichtreaktion und das Farbensehen stellen wichtige Untersuchungsmethoden zur Aufdeckung einer EO-Optikuskompression dar…