CareLit Fachartikel

Zum Problem der männlichen Geschlechtszuweisung bei XX-chromosomalen Personen mit Adrenogenitalem Syndrom (AGS)

K. Schweizer, L. Brinkmann, H. Richter-Appelt · Zeitschrift für Sexualforschung · 2007 · Heft 02 · S. 145-161

Dokument
917272
CareLit-ID
Jahr
2007
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Sexualforschung
Autor:innen
K. Schweizer, L. Brinkmann, H. Richter-Appelt
Ausgabe
Heft 02 / 2007
Jahrgang 20
Seiten
145-161
Erschienen: 2007-01-01 00:00:00
ISSN
0932-8114

Zusammenfassung

Übersicht: Eine männliche Geschlechtszuweisung bei XX-chromosomalen Personen mit Adrenogenitalem Syndrom (AGS) gilt als umstritten. Die Autorinnen berichten von einer Person, die aufgrund ihres virilisierten Genitales dem männlichen Geschlecht zugewiesen und als Junge großgezogen wurde. Auf Grundlage einer selbstverfassten Lebensgeschichte des Patienten beschreiben sie seine körperliche und seelische Entwicklung und seine Behandlungserfahrungen. Geschlechtszuweisung und Sozialisation werden dabei retrospektiv als „falsch” bewertet, ebenso die medizinischen Eingriffe wie Hysterektomie und Testosteron-Behandlung.…

Schlagworte

Adrenogenitales Syndrom (AGS) DSD Intersexualität Katamnese Trauma Zeitschrift für Sexualforschung