Invasionsfaktoren uPA/PAI‐1 im Tumorgewebe bei Patientinnen mit primärem Mammakarzinom: Von Forschungsergebnissen zur klinischen Anwendung am Beispiel der NNBC 3-Europe-Studie
M. Vetter, E. J. Kantelhardt, K. Annecke, J. Dittmer, D. Paepke, A. Prechtl, M. Schmitt, F. Jänicke, G. v. Minckwitz, M. Kiechle-Bahat, C. Thomssen, N. Harbeck · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 10 · S. 1144-1152
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach der Risikoabschätzung entsprechend den Empfehlungen von St. Gallen 2007 werden mehr als 70 % der Patientinnen mit nodalnegativem Mammakarzinom anhand klinisch-pathologischer Prognosefaktoren der Gruppe mit mittlerem Rezidivrisiko zugeordnet. Nach St. Gallen besteht hier bei hormonrezeptorpositiven Karzinomen eine Therapieoption mit oder ohne adjuvante Chemotherapie, und es gilt, diejenigen Patientinnen zu identifizieren, denen aufgrund ihres niedrigen Risikos eine Chemotherapie erspart werden kann. Zur Identifizierung dieser Patientinnen eignet sich das uPA/PAI-1-System. Die Protease uPA (Pl…