Gibt es tumorbiologische Besonderheiten, die ein bevorzugtes Auftreten von Rezidiven bei Kopf-Hals-Tumoren begünstigen: Tumorinvasion „revisited”
C. Simon, A. Koitschev, P. K. Plinkert · Pädiatrische Praxis · 2007 · Heft 03 · S. 172-175
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Karzinome der Kopf- und Halsregion sind häufige Tumoren mit schlechter Prognose, die maßgeblich von der lokoregionalen Tumorkontrolle bestimmt wird. Aus Studien der letzten Jahre geht hervor, dass nicht nur das Tumorstadium und das histologische Tumor-„grading” sondern vor allem histologische und molekularbiologische Invasion-„marker” mit einer schlechten lokoregionalen Kontrolle vergesellschaftet sind. Dazu gehört ein besonders infiltratives Wachstumsmuster, was sich histologisch durch von der Invasionsfront zum Teil abgelöste Tumorinseln und -stränge bemerkbar macht („pattern-of-invasion” Typ 4…