Das Medusenhaupt in Mythos und Medizin - Versuch einer ganzheitlichen Betrachtung
R. Möhn · Aktuelle Dermatologie · 2007 · Heft 10 · S. 388-393
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Darstellung von Schlangenhaaren auf einem mittelalterlichen Kapitell war der Anlass, Beziehungen zum caput medusae der griechischen Mythologie und zu dem in der medizinischen Terminologie ebenfalls mindestens dreimal vorkommenden Begriff herzustellen. Als besonders eng erwies sich eine Korrelation zur caput-medusae-Variante des aus der Medizinhistorie bekannten Weichselzopfes, speziell in seiner artefiziellen Form, der ebenso wie das antike Vorbild Medusenhaupt magisch-mystische Qualität hat. Es wird versucht, mit Hilfe der Lehre C. G. Jungs vom „Kollektiven Unbewussten” und dem darin veranke…