Das ACE-Hemmer-induzierte Angioödem
M. Bas, T. K. Hoffmann, G. Kojda, H. Bier · Pädiatrische Praxis · 2007 · Heft 11 · S. 804-812
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem ACE-Hemmer-induzierten Angioödem handelt es sich um eine nichtallergische Medikamentennebenwirkung. Hierfür wird der hohe, wahrscheinlich auf einer Abbaustörung beruhende Bradykininspiegel im Plasma verantwortlich gemacht, der die erhöhte vaskuläre Permeabilität auslöst. ACE-Hemmer-induzierte Angioödeme entwickeln sich rasch und kommen in der Kopf-Hals-Region vor allem im Bereich der Lippe, der Zunge und des Kehlkopfes vor. Neue Therapieansätze könnten in naher Zukunft erstmals eine kausale Behandlung des ACE-Hemmer-induzierten Angioödems ermöglichen.