Mediatorwirkungen im trigeminovaskulären System als Grundlage für die nozizeptiven Vorgänge bei der Kopfschmerzentstehung
K. Meßlinger, R. De Col, T. Denekas, M. Dux, M. Eberhardt, S. V. Koulchitsky, J. Röder, P. M. Schlechtweg, M.-L. Sixt, N. Schwenger, T. Strecker, M. Tröltzsch, M. J. Fischer · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09 · S. 504-507
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nozizeptive Mechanismen im trigeminovaskulären System der Hirnhäute sind vermutlich an der Entstehung von Kopfschmerzen unterschiedlichster Ursachen beteiligt. Dabei wird dem Neuropeptid CGRP (Calcitonin gene-related peptide), das von einem Teil der aktivierten primären Afferenzen des N. trigeminus freigesetzt wird, eine entscheidende Rolle zugeschrieben. CGRP wirkt nicht nur stark vasodilatorisch, sondern ist auch an der synaptischen Übertragung im Trigeminuskern beteiligt. Die Hemmung der CGRP-Rezeptoren durch den hochaffinen CGRP-Rezeptor-Antagonisten BIBN4096BS, der sich in klinischen Studien…