Plastisch-chirurgische Therapie von Bestrahlungsfolgen an den Extremitäten
M Lehnhardt, H.-H Homann, J Hauser, A Daigeler, D Drücke, H.-U Steinau · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2007 · Heft 17 · S. 939-944
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Strahlenschäden an Knochen und Weichteilen treten als Folgen therapeutischer Bestrahlungen mit einer Latenz von 5 - 30 Jahre auf. Sie manifestieren sich im Extremitätenbereich als Fibrosen/Atrophien, Kontrakturen und Ulzera der Weichteile, Kapselschrumpfung und Knorpelschädigung der Gelenke, sowie Knochenschädigung mit konsekutiver Deformation und Versteifung. Seltener treten Gefäßrupturen, Spontanfrakturen und konstriktive Fibrosen mit Lymphödemen auf. Neben massiver Schmerzhaftigkeit entstehen stigmatisierende Ulzera, deren Therapie weiterhin eine Herausforderung darstellt. Die vorgestellten Fä…