Der Einsatz einer modularen Hüftprothese (MHP) mit distaler Verriegelungsmöglichkeit bei Knochendefektsituationen des Femurs
H.-J. Andress, K. Junghans, C. Schinkel, G. Lob · Zentralblatt für Chirurgie · 2007 · Heft 06 · S. 547-553
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Knochendefekte des proximalen Femurs nach trochantären Frakturen, Implantatversagen von Osteosynthesen („Cut-out”), periprothetischen Frakturen und Prothesenlockerungen stellen erschwerte Bedingungen für die Implantation oder den Wechsel einer Hüftprothese dar. Der Einsatz modularer Hüftprothesen (MHP) mit langem Schaftanteil und der Möglichkeit von distalen Verriegelungsschrauben stellt eine Lösungsmöglichkeit für diese Problemfälle dar. Im Zeitraum vom 1.1.1996 bis 11.1.2002 wurden alle Patienten mit proximalen Knochendefekten und Frakturen, die mit einer MHP versorgt wurden, prospektiv erfasst…