Applikationsfertige Zubereitung von Trastuzumab in der Arztpraxis und Ambulanz oder der Apotheke? Praktische und juristische Aspekte für den Regressfall
T Hesse, N Hußmann, S Vogt, H Meden · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Anzahl von Regressanträgen der Krankenkassen bezüglich der Arzneimittelzubereitung in Apotheken nimmt zu. Dies betrifft nach unseren eigenen Erfahrungen insbesondere die Herstellung nichtzytostatischer Infusionslösungen, wie den monoklonalen Antikörper Trastuzumab. Hintergrund sind die Bemühungen der Krankenkassen, die zusätzlichen Kosten für die Zubereitung in der Apotheke einzusparen. Fragestellung: Zwingt das Wirtschaftlichkeitsgebot den verordnenden Arzt, die infusionsfertige Zubereitung von Trastuzumab in seinen Praxisräumen vorzunehmen und diese nicht an die (technisch und personell) besser ausgestatte…