Outcome bei Kindern mit fetofetalem Transfusionssyndrom –2 Fallberichte
M Uhlemann, S Evert, M Bolz, V Briese, T Külz, C Plath, D Haffner · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS) als seltene schwerwiegende Perfusionsstö-rung bei monochorialer-diamnialer Geminigravidität ist durch abnormale plazentare arterio-venöse Gefäßanastomosen bedingt. Die Inzidenz beträgt 10–20%. Durch einen unbalancierten unidirektiona-len Blutstrom gelangt Blut aus dem Kreislauf des Spenders (Donor) in den Kreislauf des Empfängers (Akzeptor). Klassische Symptome beim Donor: Oligo- oder Anhydramnion, minimale Blasenfüllung, Wachstumsretardierung, Anämie. Beim Akzeptor: Polyhydramnion, meist volle Harnblase, Makroso-mie, Polyglobulie, Hydrops fetalis. Therapiemö…