Embolisation der Arteriae uterinae bds. in Kombination mit Methotrexat-Applikation bei einer Zervikalgravidität im 2. Trimenon bei bestehender vaginaler Blutung: Case report
M Anapolski, T Papathemelis, P Dall, G Fürst, HG Bender, S Mohrmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hysterektomie galt lange Zeit als das Verfahren der Wahl bei einer durch zervikale Schwangerschaft verursachten vaginalen Blutung. In den letzten Jahren häufen sich allerdings die Berichte über erfolgreiche Therapieergebnisse der Zervikalgravidität mittels konservativer Maßnahmen. In erster Linie kommt hierbei die Applikation von Methotrexat zum Einsatz, die sich jedoch überwiegend auf asymptomatische Fälle beschränkt. Die Embolisation der A. uterina stellt ein Alternativverfahren dar, das dank seiner sofort einsetzenden Wirkung auch für symptomatische Patientinnen geeignet ist. Wir berichten über eine 34-jährig…