Riechstörungen in der präsymptomatischen Diagnostik des idiopathischen Parkinson-Syndroms
B Herting · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Riechstörungen sind ein häufiges (90%) und frühes Kardinalsymptom des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) und gewinnen zunehmende Relevanz in der Früh- und Differenzialdiagnose von Parkinson-Syndromen. Derzeit geht man davon aus, dass sie den motorischen Defiziten beim IPS um etwa 4 bis 6 Jahre vorausgehen. Diese Annahme wird durch neuropathologische Untersuchungen aus der Arbeitsgruppe um H. Braak gestützt, die zeigen konnte, dass die charakteristische Lewy-Körperchen-Pathologie bereits in präklinischen Stadien im Bulbus olfactorius nachweisbar ist. Eine ansonsten nicht erklärte, „idiopathische“ Hyposmie kö…