Hermann Oppenheim: Gründe für das Scheitern seiner akademischen Laufbahn anhand der Vorgänge an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin von 1891–1901
A Pech · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Oppenheims wiederholte, jedoch erfolglose Bewerbungen um ein Extraordinariat an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin soll in diesem Beitrag kritisch gewürdigt werden. Oppenheim studierte als Sohn eines jüdischen Elementarschullehrers und Predigers in Göttingen und Bonn Medizin mit internistischer Orientierung. Nach einem kurzen Exkurs in Psychiatrie an der Maison de santé in Berlin-Schöneberg, wechselte er 1883 als Assistent in die neurologische Abteilung der Charitè unter Leitung von Carl Westphal. Forschungsschwerpunkte zum Zeitpunkt seiner Habilitation 1886, waren u.a. die meta…