Tourette-Syndrom: hirnstrukturelle Veränderungen
T Peschel, S Bents, H Emrich, J Grosskreutz, KR Müller-Vahl · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Obwohl seit langem eine Beteiligung von Basalganglien und frontalen Arealen an der Pathophysiologie des Tourette-Syndroms (TS) angenommen wird, haben bisherige volumetrische Studien diesbezüglich zum Teil widersprüchliche Resultate gezeigt. Ziel dieser Untersuchungen war es, mit unterschiedlichen MRT-Methoden wie voxel-basierter Morphometrie (VBM), Magnetisierungstransfer (MT) und Diffusions-Tensor-Imaging (DTI) nach hirnstrukturellen Veränderungen in vivo zu suchen. Weiterhin sollte der Einfluss von häufigen Komorbiditäten wie ADHS oder Zwangserkrankungen auf die Hirnmorphologie untersucht werden…