Statine hemmen die Sekretion von IL-5 und IL-13 in autologen T-Zellen über eine verminderte Expression von PD-L1 und PD-L2 auf dendritischen Zellen
E Wiesemann, M Deb, D Sönmez, A Windhagen · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Statine hemmen das zur Cholesterinbildung erforderliche Enzym 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Koenzym-A (HMG-CoA) und werden primär in der Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen eingesetzt. Darüberhinaus wirken Statine auch immunmodulierend und können möglicherweise bei Autoimmunerkrankungen therapeutisch genutzt werden. Im Tiermodel der experimentell autoimmunen Enzephalomyelitis sind Statine protektiv und haben Effekte sowohl auf das T-Zell Kompartiment als auch auf Antigen-präsentierende Zellen. Da dendritischen Zellen (DCs) eine Schlüsselrolle bei der Initiation und Aufrechterhaltung von Immunreaktionen zukommt…