Handfunktion nach einem Infarkt im Stromgebiet der Arteria cerebri media: Wie gesund ist die „gesunde“ Hand wirklich?
M Dafotakis · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gibt Hinweise dafür, dass es nach unilateralen Mediainfarkten – ohne begleitende kognitive Beeinträchtigungen – zu einer bilateralen Störung von Zielbewegungen kommt, welche als Ausdruck einer allgemeinen Störung der sensomotorischen Integrationsleistung interpretiert wird. Die sich dahinter verbergende Pathophysiologie sowie die exakte Analyse der einzelnen Bewegungskomponenten des Handtransports und des Greifens sowie die mögliche Korrelation der Störungsausprägung zur betroffenen Hemisphäre sind jedoch nahezu unbekannt. Wir untersuchten Greifbewegungen der contra- sowie ipsiläsionellen Hand bei 16 rechtshä…