Peripartale Kardiomyopathie – ein Fallbericht
B Jahns, R Silalahi, B Pieske, W Stein, G Emons · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das seltene und wenig beschriebene Krankheitsbild der peripartalen Kardiomyopathie (PPKM) tritt mit einer Inzidenz von 1:3 000 bis 1:15 000 Schwangerschaften pro Jahr auf. Es handelt sich dabei um eine dilatative Kardiomyopathie, die im letzten Trimenon oder bis zu 5 Monate postpartal, ohne vorbestehende Herzerkrankungen und ohne Nachweis anderer Ursachen einer Herzinsuffizienz, auftritt. Die Ätiologie der PPKM ist unklar. Als Ursachen werden virale, autoimmune, sowie hormonelle (Prolactin-Derivate) Faktoren vermutet. Fallbericht: Die 43-jährige I. Gravida, I. Para, mit unauffälliger Eigen- und Famil…