Behandlungsstrategien eines Schwannoms des Nervus vagus am Beispiel des interdisziplinären Vorgehens bei einem ausgedehnten Tumor
S Koscielny, O Sölch · TumorDiagnostik & Therapie · 2008 · Heft 05 · S. 269-272
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Schwannome des Nervus vagus sind selten und meist ein Zufallsbefund bei der Exploration eines langsam und schmerzlos gewachsenen Halstumors. KASUISTIK: Wir möchten über eine 49-jährige Patientin berichten, die sich mit einem extensiven Schwannom des Nervus vagus in unserer Klinik vorstellte. Der Tumor reichte von der mittleren Halsgefäßscheide unter Destruktion der Schädelbasis bis in die hintere Schädelgrube an den Hirnstamm. Durch den Tumor war es bereits zu einem Ausfall aller Nerven der Jugularisgruppe gekommen. Wir operierten diesen Befund in einem gemeinsamen Eingriff von HNO- u…