Hämangiomtherapie im Kindesalter: medikamentöse Therapiemöglichkeiten und ihre Grenzen
E. Q. Haxhija, H. Lackner, M. E. Höllwarth · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2009 · Heft 02 · S. 78-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kinder mit lebensbedrohlichen oder verunstaltenden Hämangiomen bedürfen immer einer systemischen medikamentösen Therapie. Als initiales Medikament wird Prednisolon in einer Dosierung von 2–3 mg/kg/Tag per os verabreicht. Bei nicht genügendem Ansprechen auf Kortison kann die Therapie durch Gabe von Interferon-α in Dosierungen zwischen 1–3 Millionen E/m2/Tag subkutan erweitert werden, jedoch muss auf die Nebenwirkungen, allen voran auf die Spastizität der unteren Extremitäten engmaschig geachtet werden. Eine Alternative zu Interferon-α sind zytostatische Substanzen, vor allem das Zytostatikum Vincr…