Herzratenvariabilität und Erholung nach Stress
C Weber, JF Thayer, M Rudat, FH Perschel, HC Deter · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2008 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neben erhöhter kardiovaskulärer und hormoneller Stressreagibilität wird eine beeinträchtigte Erholung als Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen angesehen. Dabei ist die Herzratenvariabilität (HRV) ein robuster Indikator für autonome Aktivität. Niedrige HRV ist mit erhöhter Morbidität und Mortalität assoziiert. Unsere Studie untersucht Unterschiede in der Ruhe-HRV und deren Bezug zu kardiovaskulären und hormonellen Parametern in der Erholung von mentalem Stress. Hypothese war, dass Probanden mit niedriger Ruhe-HRV eine verzögerte Erholung von Blutdruck (BD) und Stresshormonen zeigen. 44 gesunde junge Männ…