Offene Frakturen der Hand – Ist die definitive osteosynthetische Versorgung in der Notfallsituation alternativlos?
Daniel Vergote, Martin Mentzel, Simon Bauknecht, Richard-Tobias Moeller · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2024 · Heft 05 · S. 336-341
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungFür die Behandlung offener Frakturen besteht eine Notfallindikation. Frakturstabilisierung und Versorgung des Weichgewebes bilden gleichermaßen die Voraussetzung für einen komplikationslosen Behandlungsverlauf und ein gutes funktionelles Ergebnis. In der Regel erfolgt die operative Versorgung innerhalb der ersten sechs Stunden nach dem Trauma. Eine starke Verschmutzung der Wunde und eine kritische Perfusion limitieren die Möglichkeiten übungsstabiler Osteosynthesen in der Notfallsituation. Darüber hinaus kann unter begrenzten Ressourcen auch das Zeitfenster von sechs Stunden zur Herausforderung we…