Genomweite Assoziationsstudien in der Hepatologie
S. Weber, F. Grünhage, R. Hall, F. Lammert · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 01 · S. 56-64
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Genomweite Assoziationsstudien gewinnen zunehmend an Bedeutung und wurden kürzlich auch erstmals bei hepatobiliären Erkrankungen durchgeführt. Die meisten Leberkrankungen sind multikausale (komplexe) Krankheiten, die durch vielfältige Interaktionen zwischen multiplen genetischen und exogenen Faktoren moduliert werden. Ziel der genomweiten Assoziationsstudien ist die Identifizierung der genetischen Risikofaktoren, die zur Entstehung oder Progression einer Erkrankung beitragen. Hierzu werden in großen Patientenkohorten genetische Marker, die das gesamte Genom abdecken, mit klinischen Phänotypen kor…