Plasminogen K1–5 führt zu einer deutlichen Inhibition des Tumorwachstums aufgrund kombinierter anti-angiogener und anti-tumoraler Effekte
E Raskopf, A Vogt, T Sauerbruch, V Schmitz · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2010 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Für das Plasminogenderivat K1–5 wurden angiostatische Effekte bereits für viele Tumormodelle, wie dem HCC nachgewiesen. Neuere Ergebnisse zeigen aber, dass K1–5 auch direkt auf Tumorzellen wirkt. Ziel war es daher, indirekte und direkte antitumorale Wirkmechanismen von K1–5 in vitro an Hepatomzellen und in vivo in einem orthotopen (fibrotischen) Maus-Hepatom-Modell zu untersuchen. Methodik: Direkte Effekte von K1–5 auf die Proliferation, Apoptose, klonale Expansion und Migration sowie Änderungen in der Signaltransduktion von Hepa129-Tumorzellen wurden in vitro untersucht. In vivo wurden Hepa129-Hepat…