Scham Hören in Psychotherapie – ein intersubjektiver Ansatz
R. C. Ware · Balint Journal · 2010 · Heft 03 · S. 76-82
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Schamkonflikte gehören zu den am meisten abgewehrten Konflikten eines jeden Menschen. Um die unsäglichen, unaussprechlichen Affekte seines Therapiepartners gefühlsmäßig zu verstehen, ist der Analytiker auf die spiegelnde Resonanz seiner eigenen Scham, Scham-Angst und Beschämungsgeschichte angewiesen. Die Beschämungsnotlage des Gegenübers bringt die eigenen Schamerfahrungen zum Erklingen. Er muss in teils wortlosen körperlich-emotionalen Interaktionen stereophon über zwei Kanäle zuhören. Zur Korrektur früher Beziehungserfahrungen INKONGRUENTER SPIEGELUNG in der Vorgeschichte brauchen Patienten…