Kultur, Selbst und psychische Gesundheit
Maria Borcsa · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2010 · Heft 04 · S. 290-293
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kognitive Schemata, inklusive des Selbstkonzeptes entstehen in der Auseinandersetzung mit Kulturstandards. Der Wechsel von einer Kultur in eine andere stellt eine Herausforderung an das bisherige Welt- und Selbstverständnis dar, in der infrage steht, ob es sich lohnt, die eigenen kulturellen Charakteristika aufrechtzuerhalten und / oder ob es von Wert ist, Beziehungen zu(r) anderen Gruppe(n) aufzubauen. Die Antwort eines Sowohl-als-Auch scheint eine soziale als auch eine psychologische Ressource zu sein, die im Kontext von Empowermentprozessen protektiv wirken.