Konzepte der sulcusfixierten additiven IOL
M Amon · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Um die Nachteile der Polypseudophakie mit 2 herkömmlichen bikonvexen Linsen zu vermeiden und den hohen refraktiven Ansprüchen der Patienten/innen gerecht zu werden, wurde eine spezielle additive IOL konstruiert. Ziel war es, ein ausgereiftes Linsensystem (Sulcoflex®; Rayner®) zu entwickeln, welches ein breites Indikationsspektrum bietet (Abb.1). Außerdem sollte die Linse einfach und sicher zu implantieren (mit Injektor) und gut verträglich sein. Da eine additive IOL in den Sulcus ciliaris implantiert wird und sie somit in direkter Nähe zu uvealem Gewebe liegt, ist deren uveale Biokompatibilität von größter Bedeu…