Effekt der nicht-invasiven Beatmung auf den Hämoglobinwert bei schweren chronisch-respiratorischen Erkrankungen
A Tippelt, C Müller, F Kollert, D Heidinger, RA Jörres, M Pfeifer, S Budweiser · Pneumologie · 2010 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bei fortgeschrittener chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) ist eine Anämie nicht selten und mit einer schlechten Prognose assoziiert. Von Interesse ist hierbei, inwieweit die Einleitung einer nicht-invasiven Beatmung (NIV), ggf. in Kombination mit einer Sauerstofflangzeittherapie (LTOT), Veränderungen des Blutbildes bewirkt. Methode: Bei 422 Patienten (54,7% COPD; 45,3% restriktive Erkrankungen (RD)) wurde die Veränderung des Hämoglobins (Hb) nach Einleitung einer NIV bzw. NIV+LTOT retrospektiv evaluiert. Eine Anämie wurde definiert als Hb