Erleichterte Diffusion und reduzierte Anisotropie in der Großhirnhemisphäre kontralateral zur Tumorlokalisation bei Patienten mit Glioblastom oder anaplastischem Astrozytom
K Kallenberg, T Goldmann, HC Bock, J Buhk, A Wrede, A Giese, H Strik, J Frahm, P Dechent, M Knauth · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2010 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Die häufigsten hirneigenen Tumore, anaplastische Astrozytome (AA) und Glioblastome (GBM) weisen ein invasives Wachstum auf. In makroskopisch unauffälligem Gewebe sind z.T. bereits Tumorzellen nachweisbar (Matsukada et al. 1961, Jennings et al. 1995), mutmaßlich bedingt durch mikroinvasives Tumorwachstum, welches zur schlechten Prognose beiträgt (Wang et al. 2009). In frühen Stadien ist von einer diffusen interneuralen Infiltration auszugehen, die zu Diffusionserleichterung und folglich Anhebung des Diffusionskoeffizienten (ADC) führen würde sowie – z.B. hierdurch bedingt – zur Reduktion der Anisotropie (F…