Direkte MR-Arthrographie
KF Kreitner · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2008 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Grundlage der direkten MR-Arthrographie ist die Injektion einer etwa 2–2,5 mmolaren gadoliniumhaltigen Lösung zur maximalen Distension des Gelenkraumes. Zumeist erfolgt dies unter Durchleuchtungskontrolle, zur Dokumentation einer korrekten Nadellage werden ca. 1–2ml eines Röntgenkontrastmittels zuvor injiziert. Je nach zu untersuchendem Gelenk liegt die applizierte KM-Menge zwischen 4 (Handwurzel) und 40ml (Kniegelenk). Nach den Empfehlungen der AG Muskuloskelettal der DRG empfiehlt sich bei der nachfolgenden MR-Untersuchung die Anwendung T1-gewichteter Sequenzen mit und ohne Fettsuppression (SE oder TSE/FSE). Z…