Vermeidung der Intubation zur Laserkoagulation bei Frühgeborenenretinopathie
A Stein, B Jurklies · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Traditionell wird die Laserkoagulation bei Frühgeborenenretinopathie in Intubationsnarkose durchgeführt. Dies führt dazu, dass die Frühgeborenen meist einige Tage beatmet werden müssen. Bei vorgeschädigter Lunge durch eine bronchopulmonale Dysplasie kann sich die Beatmungsentwöhnung schwierig gestalten. Wir berichten über unsere Erfahrungen an 6 Frühgeborenen mit einer Laserkoagulation in Sedierung in den Monaten Oktober bis Dezember 2006. Methode: Die Kinder erhalten eine Analgosedierung mit Midazolam und Ketamin, sowie Atropin zur Vermeidung einer Hypersalivation. Während des Eingriffs werden Sätt…