Porto-systemische Shunts bei schwerer fetaler Wachstumsretardierung- Bericht von 4 Neonaten
P Neuberger, T von Kalle, L Delle Chiaie, A Enninger, M Vochem · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der kongenitale, intrahepatische, porto-systemische Shunt ist eine persistierende Kommunikation zwischen Dottersackvenen des Omphalomesenterischen Systems und dem Sinus Venosus, infolge fokalen Ausbleibens der Sinusoidformation der Leber. Mittels Duplexsonographie kann bereits pränatal der Nachweis eines porto-systemischen Shuntes erbracht werden. Das die Leber funktionell umfließende Pfortaderblut kann postnatal zu folgenden Symptomen führen: Herzbelastung, Encephalopathie durch Hyperammoniämie, Katarakt durch Galaktoseerhöhung, postprandiale Glukoseerhöhung sowie Leberdysfunktion durch reduzierten…