Psychopharmakotherapie bei Störungen der Impulskontrolle im Demenzverlauf
Stuhlmann, W. · Neurogeriatrie · 2006 · Heft 5 · S. 75 bis 84
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Verlauf einer Demenzerkrankung wird bestimmt durch eine Wechselwirkung von kognitiven, nicht kognitiven und psychosozialen Veränderungen. Dabei stellen die Veränderungen und Störungen des Erlebens und Verhaltens in mehrfacher Hinsicht eine Herausforderung für Bezugspersonen, Pflegende und Therapeuten dar. Ein Schlüssel zum Verständnis problematischer Verhaltensweisen ist der Versuch des Kranken, die Kontrolle in einer Situation durch Zurückweisung oder Rückzug zu behalten, um sein Selbstwertgefühl zu schützen. Auslösende Situationen sind Überforderung, Ratlosigkeit oder das Erleben von Grenzüberschreitungen.…