CareLit Fachartikel

Das „Flash“-Phänomen und die Semiotik: Die „Droge Arzt“ als intersubjektiver Zeichenprozess

Philipp Herzog · Balint Journal · 2024 · Heft 02 · S. 50-56

Dokument
921512
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Balint Journal
Autor:innen
Philipp Herzog
Ausgabe
Heft 02 / 2024
Jahrgang 25
Seiten
50-56
Erschienen: 2024-10-01 00:00:00
ISSN
1439-5142

Zusammenfassung

ZusammenfassungMichael und Enid Balint haben in ihrer Forschungsarbeit mit Hausärzten sehr bald erkannt, dass das am häufigsten verordnete Medikament der Arzt selber ist. Ihre Entdeckung des „Flash“-Phänomens führte zu einem grundlegend neuen Verständnis der Wirkmacht der Arzt-Patient-Beziehung. Der Begriff beschreibt metaphorisch das blitzartige, intuitive, gegenseitige Verstehen von Arzt und Patient. Obwohl die Effekte der „Droge Arzt“ und des „Flash“ im Rahmen der Balint-Arbeit nicht in Zweifel gezogen werden, bleibt der eigentliche Vorgang hinter Oberfläche des Geschehens auch nach Jahrzehnten unklar. Diese…

Schlagworte

Balint-Arbeit Flash-Phänomen Semiotik Arzt-Patient-Kommunikation patientenzentrierte Medizin Balint work flash-phenomenon semiotics doctor-patient-communication patient-centered medicine Balint Journal