Pseudo-Conn-Syndrom mit hypokaliämischer Lähmung bei Lakritzabusus und Diuretikatherapie
M. Lunow, B. Adam, G. Seidel · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2011 · Heft 01 · S. 46-50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Krankheitsbild der dyskaliämischen Lähmungen ist durch einzelne oder rezidivierende Episoden von schlaffen, proximal betonten Paresen der Muskulatur gekennzeichnet, die Minuten bis Tage andauern und sich spontan zurückbilden können. Ätiologisch können primäre (familiäre) Formen von sekundären Formen z. B. bei Erkrankungen der Schilddrüse, der Niere oder des Magen-Darm-Traktes unterschieden werden. Pathophysiologisch liegt bei den familiären Fällen eine Kanalmutation zugrunde. Bei allen Formen können während der Attacken veränderte Kaliumspiegel im Blut nachgewiesen werden. Eine genaue Anamnes…