Das Sandifer-Syndrom
F Dougali, S Kruse, J Möller · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Sandifer-Syndrom ist eine seltene Erkrankung des Kindesalters, die erstmals im Jahr 1964 durch Kinsbourne und Oxon beschrieben wurde. Es zeichnet sich durch paroxysmale, spastische Positionierung des Kopfes, Halses, Oberkörpers und der oberen Extremitäten aus. Die typischen Symptome wie Opisthotonus, Torticollis, Dystonie und gegebenenfalls respiratorische Beeinträchtigungen stehen bei Patienten mit Sandifer-Syndrom mit der Symptomatik eines gastroösophagealen Refluxes (GÖR) in ursächlichem Zusammenhang. Fragestellung: Ist das Sandifer-Syndrom neben z.B. zerebralen Krampfanfällen eine beachtensw…