Schwere obstruktive Atmungsstörungen bei kraniofazialen Dysmorhpiesyndromen
M Bacher, W Buchenau, J Arand, A Linz, MS Urschitz, M Krimmel, G Göz, S Reinert, CF Poets · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Obstruktive Atmungsstörungen sind bei Kindern mit kraniofazialen Dysmorphiesyndromen (KDS) häufig und ausgeprägt. Eine besondere therapeutische Herausforderung stellt die syndromassoziierte Pierre Robin Sequenz mit zu kleinem und zurückliegendem Unterkiefer, einer in den Rachen verlagerten Zunge (Glossoptose) und fakultativer Gaumenspalte dar. Operative Therapiemethoden wie die Unterkieferdistraktion oder Tracheotomie sind invasiv und nebenwirkungsbehaftet. Methode: Für Säuglinge mit isolierter PRS wurde von uns ein nicht-invasives Therapiekonzept zur Verbesserung der Atmungssituation etabliert und…