Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERMs)
Dana Seidlová-Wuttke · Zeitschrift für Phytotherapie · 2010 · Heft 06 · S. 282-284
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Selektive Estrogenrezeptor-Modulatoren (SERMs) haben organselektive östrogene und östrogen-antagonstische Effekte. Die klinisch am häufigsten verwendeten SERMs sind Tamoxifen und Raloxifen, die beide an der Brustdrüse und (leider auch) im Hypothalamus östrogen-antagonistisch wirken. Prophylaktisch eingenommen, hemmen beide Substanzen die Entwicklung von Mammakarzinomen und einer Osteoporose. Da sie auch im Hypothalamus antagonistische Wirkungen haben, steigern sie klimakterische Beschwerden. Ihre östrogen-agonistischen Wirkungen im Uterus sind ebenfalls negativ zu werten. Phytoöstrogen (Isoflavon…