Malignant Melanoma and Wiedemann-Beckwith Syndrome in Childhood
E. Livingstone, A. Caliebe, F. Egberts, E. Proksch, K. Buiting, C. Schubert†, A. Claviez, R. Siebert, A. Hauschild · Klinische Pädiatrie · 2010 · Heft 06 · S. 388-390
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit Wiedemann-Beckwith-Syndrom (WBS, MIM 130650), einem kongenitalen Hochwuchssyndrom, weisen ein erhöhtes Tumorrisiko speziell für embryonale Tumoren auf. Das WBS gehört zu den sog. „Imprinting”-Syndromen, die durch eine Überexpression von IGF2 und/oder Expressionsverlust von CDKN1C auf Chromosom 11p15.5 charakterisiert sind. Genetische Analysen aus dem Blut eines 13-jährigen Jungen mit WBS und spitzoidem malignem Melanom (Clark Level V, Breslow Index 4,8 mm) zeigten eine Hypermethylierung des H19 Lokus auf Chromosom 11p; dies könnte zur Melanomentstehung beigetragen haben.