Angeborene und erworbene Solitärniere–unterschiedliches Risikoprofil?
R König, U John, B Gruhn, E Wühl, T Lehmann, G Rönnefahrt, M Pohl, JF Beck · Klinische Pädiatrie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problem: Das Vorliegen einer Solitärniere (SN) ist assoziiert mit pathophysiologischen Mechanismen der Hyperperfusion, die zu Glomerulosklerose und tubulointestinaler Fibrose führen und mit dem Auftreten einer Hypertonie und Proteinurie die Entwicklung einer chronischen Nierenerkrankung (CKD) begünstigen. Der Einfluss der zugrundeliegenden Ätiologie von SN (angeboren vs. erworben) und Risikofaktoren sind nur unzureichend charakterisiert. Ziel der Untersuchung war die Analyse prognoseweisender Faktoren. Patienten und Methoden: 139 Kinder im medianen Alter von 4 Jahren (0–27) wurden unterteilt in: Gr.1: Wilms-Tumo…