Ausgeprägte Myelonkompression durch Rezidiv eines Osteochondroms 14 Jahre nach der ersten Resektion
Amir Zolal, Mohammad Bader Hares, Matthias Kirsch · Die Wirbelsäule · 2024 · Heft 04 · S. 262-264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEin 39-jähriger männlicher Patient präsentierte sich mit zunehmender Gangataxie, Schwäche und Gefühlsstörungen der rechten Körperhälfte. Anamnestisch war eine Resektion eines Osteochondroms im Bereich HWK6 vor 15 Jahren bekannt. Die MRT-Aufnahmen zeigten ein Rezidiv des Tumors mit deutlicher Myelonkompression, woraufhin eine komplette Resektion mittels Laminektomie und dorsaler Osteosynthese durchgeführt wurde. Die postoperative Nachsorge ergab eine signifikante Verbesserung der Symptomatik, dokumentiert durch einen Anstieg des mJOA-Scores von 10 auf 15 Punkte. Osteochondrome sind seltene, gutarti…