Gesundheitskompetenz, Anlaufstellen, ungedeckte subjektive Bedarfe und Behandlungszufriedenheit von Long-COVID-Betroffenen mit langanhaltender neuropsychiatrischer Symptomatik
Franziska Jung, Andrea Zülke, Kerstin Wirkner, Matthias Reusche, Christoph Engel, Christian Sander, Veronica Witte, Samira Zeynalova, Markus Loeffler, Arno Villringer, Dorothee Saur, Georg Schomerus, Melanie Luppa, Steffi G. Riedel-Heller · Psychiatrische Praxis · 2024 · Heft 08 · S. 418-425
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ziel der Studie Ziel der Studie war die Untersuchung der Gesundheitskompetenz (GK) sowie verschiedener Versorgungsaspekte von Long-COVID-Betroffenen. Methodik Daher wurden 407 Long-COVID Betroffene mit langanhaltender neuropsychiatrischer Symptomatik im LIFE-Studienzentrum befragt. Mittels deskriptiver, sowie Regressionsanalysen wurden die Zusammenhänge zwischen Gesundheitskompetenz (HLS-EU-Q16) und Versorgungsaspekten (RehaQ-N1) untersucht. Ergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass 35,8% der Befragten eine problematische und 17,9% eine inadäquate GK aufwies. Die subjektiven Bedarfe waren mehrheitli…