Hämoptysen infolge Pulmonalvenenstenose und -verschluss nach Pulmonalvenen-Isolation bei Vorhofflimmern
S Braun, M Kolditz, M Halank, M Weise, I Platzek, P Sommer, G Höffken · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2011 · Heft 13 · S. 626-630
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND BEFUND: Eine 49-jährige Patientin litt seit 4 Monaten an rezidivierenden Hämoptysen. Trotz mehrerer auswärtiger Bronchoskopien und thorakaler Computertomographien konnte die Blutungsquelle nicht lokalisiert werden. Die histologische Untersuchung einer Verdichtung am linken unteren Lungenhilus hatte keinen Anhalt für eine Neoplasie ergeben. Zur Therapie von Vorhofflimmern war 8 Monate zuvor eine Pulmonalvenen-Isolation (Ablation) erfolgt. Initial sei die Patientin noch antikoaguliert gewesen, doch auch nach Beendigung der Antikoagulation persistierte die Symptomatik nicht. Mit Ausnahm…