MR-Methoden für die funktionellen Untersuchungen des Gehirns
S Heiland · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) ermöglicht es über die Morphologie hinaus funktionelle Parameter darzustellen, die das Gehirn näher charakterisieren und mit physiologischen bzw. pathophysiologischen Vorgängen korrelieren. Die Diffusions-MRT erfasst die regellose Bewegung der Wassermoleküle, die sogenannte Brownsche Molekularbewegung. Auf ihr basiert das Diffusion-Tensor-Imaging (DTI), mit dem man die Intaktheit der Faserbahnen der weißen Hirnsubstanz messen kann. Zur Perfusions-MRT gibt es drei unterschiedliche Verfahren: Beim Dynamic Susceptibility Contrast Enhanced (DSC) Imaging verwendet man einen Kontr…