Intensivierte Früherkennung beim familiärem Mammakarzinom
U Bick · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2011 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Etwa 5% aller Brustkrebsfälle sind mit Mutationen in einem der bekannten hochdominanten Brustkrebsgene (z.B BRCA1, BRCA2) assoziiert. Frauen mit einer solchen genetischen Disposition haben ein Lebenszeitrisiko an Brustkrebs zu erkranken von 70–90%. Das Ersterkrankungsalter der Betroffenen liegt im Gegensatz zu den spontanen Formen von Brustkrebs meist deutlich niedriger, auch ist die Rate kontralateraler Zweitkarzinome erhöht. Auf die Allgemeinbevölkerung ausgerichtete Früherkennungskonzepte (z.B. Mammographie-Screening ab dem 50. Lebensjahr) bieten daher für diese Hochrisikopatientinnen keinen ausreichenden Sch…