Die Rolle appetitregulierender Peptide bei Sucht und Adipositas
C von der Goltz · Suchttherapie · 2011 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Obwohl frühere Studien zu den sogenannten appetitregulierenden Peptiden wie z.B. Orexin, Leptin und Ghrelin sich vorwiegend auf deren Aufgaben in homöostatischen Regulationssystemen fokussiert haben liefern jüngere präklinische und klinische Studien Hinweise auf eine wesentliche Rolle dieser Peptide bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchterkrankungen. Gleichzeitig findet sich u.a. aus Bildgebungsstudien zunehmend Evidenz fuer neurobiologische Gemeinsamkeiten von Adipositas und Suchterkrankungen. Dabei fungieren Orexin, Leptin und Ghrelin vermutlich als Verbindungsglieder zwischen dem appetitregulieren…