Kardiorenales Anämiesyndrom – Die nephrologische Sichtweise
Sylvia Stracke, Kamyar Kalantar-Zadeh · Dialyse aktuell · 2011 · Heft 07 · S. 392-404
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ausprägung der Anämie bei Nierenkranken ist mit Linksherzhypertrophie, Herzinsuffizienz und einer erhöhten Sterblichkeit assoziiert. Für das Zusammentreffen dieser Befunde – Niereninsuffizienz, Herzinsuffizienz und Anämie – wurde im Jahr 2006 erstmals der Begriff ”kardiorenales Anämiesyndrom“ geprägt. Eine verminderte Erythropoetinsynthese und -wirkung an den Zielzellen, ein absoluter oder funktioneller Eisenmangel und die Verwendung von Medikamenten, die die Blutbildung beeinträchtigen, können bei nierenkranken Menschen zu einer Anämie führen. Die am häufigsten benutzten Marker zur Erfassung des Eisenstatus…