Molekulare Blutgruppentypisierung bei seltenen Rhesusfaktor Varianten
C Breymann, A Siderow, M Schams · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2011 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziel: Die Blutgruppendiagnostik einschliesslich der Bestimmung des Rhesusfaktors ist essentieller Bestandteil der geburtshilflichen Basisuntersuchungen. Rhesus negative Mütter erhalten im allgemeinen bei Rhesus postivem Partner die erweiterte und postpartale Rhesusprophylaxe. Bei zwei Rhesus negativen Partnern und gesicherter Vaterschaft kann „im Prinzip“ auf eine Rhesusprophylaxe verzichtet werden. Methodik: Im vorgestellten Fall zeigt die Mutter die BG A/RhD negativ, Vater und Kind aber A/RhD partial. Die Verwirrung entstand, da das D beim Vater sehr schwach ausgeprägt ist und in einigen Laboratorien die Gelme…